Küchen-Basics

Sie brauchen kein Fertig-Pulver mehr: Brühe selber machen

Brühe selber machen ist nicht schwer und lohnt sich. Da sie die Grundlage für viele Rezepte ist, sollten Sie auch immer welche auf Vorrat zu Hause haben. adityabirlape.info hat die drei wichtigsten Rezepte für Sie.

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Zutaten für Gemüsebrühe

Gemüse und Gewürze: Nur das Beste ist die Grundlage für eine leckere und gesunde Brühe ohne Geschmacksverstärker.

Brühe brauchen Sie für Suppen, Eintöpfe oder auch Risotto. Ganz nach Geschmack kann sie fleischlos oder aus Huhn bzw. Rind gekocht sein. Im Vergleich zur Fertig-Brühe wissen Sie genau was drin ist: Kein Geschmacksverstärker, kein E-Dingenskirchen. adityabirlape.info hat für jeden Geschmack das passende Rezept und eine leichte Anleitung für die Zubereitung. Alle drei Rezepte sind für eine Menge von zwei Litern ausgelegt. Denken Sie also an einen ausreichend großen Topf. Möchten Sie nicht nur Brühe selber machen, sondern auch Fond, finden Sie bei Hühner– und Rinderbrühe noch Tipps wie Sie das Rezept ohne zusätzliche Zutaten leicht abändern.

Gemüsebrühe selber machen

Zutaten Gemüsebrühe

Knollensellerie, grob gewürfelt

220 g

Möhren, in Scheiben geschnitten

240 g

Zwiebeln, gewürfelt

80 g

Knoblauch, in Scheiben geschnitten

1-2 Zehen nach Geschmack

Porree, in Scheiben geschnitten

100 g

Lorbeer

1 Blatt

Salz

2 TL

Wasser

2 Liter

Zubereitung

Bevor Sie die Zutaten wie in der Übersicht beschrieben schneiden oder zerkleinern, waschen Sie sie. Nun rösten Sie die Zwiebel ohne Fett oder Öl im Topf an und geben anschließend das restliche Gemüse hinzu. Die Gemüsemischung knapp zehn Minuten anschwitzen, mit dem Wasser ablöschen, das Lorbeerblatt hinzugeben und nach kurzem Aufkochen 20 Minuten köcheln lassen. Zuletzt die Brühe durch ein feines Sieb gießen und mit Salz abschmecken.

Galerie: So vielseitig ist selbst gemachte Brühe

Hühnerbrühe selber machen

Zutaten Hühnerbrühe

Suppenhuhn, ganz

1

Suppengrün
(Porree und Möhren in Scheiben geschnitten, Sellerie gewürfelt)

1 Bund

Zwiebel, grob gewürfelt

1

Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten

1

Petersilie

5 Zweige

Lorbeer

1 Blatt

Thymian

1 Zweig

Pfefferkörner

5

Pimentkörner

5

Weißwein

1 Glas, ca. 150 ml

Hühnerbrühe kochen

Wenig Zutaten und trotzdem ein leckeres Ergebnis: Hühnerbrühe selber machen.

Zubereitung

Das Suppenhuhn von außen und innen waschen, in den Topf legen und die Zutaten drum herum verteilen. Geben Sie anschließend das Wasser, Gewürze und Kräuter hinzu – es muss alles bedeckt sein – und bringen Sie den Inhalt zum Kochen. Haben Sie einen passenden Schnellkochtopf, lassen Sie das Huhn 20 Minuten auf Stufe zwei kochen. Im normalen Kochtopf muss die Brühe zwei Stunden kochen. Nehmen Sie das Huhn aus der Brühe und sieben diese durch ein feines Sieb. Das Fleisch können Sie für Hühnersuppe oder Frikasse verwenden.
Möchten Sie Fond zubereiten zerkleinern Sie das Huhn in mehrere Teile und rösten es separat kräftig mit dem Gemüse an. Es darf nicht anbrennen! Mit dem Weißwein ablöschen, in den Topf geben, mit Wasser, Gewürzen und Kräutern aufkochen und zwei Stunden köcheln lassen. Abschließend durch ein feines Sieb geben und abfüllen.

Rinderbrühe selber machen

Zutaten Rinderbrühe

Rinderknochen

ca. 700 g

Markknochen vom Rind

ca. 300 g

Beinscheiben vom Rind

ca. 400 g

Suppengrün
(Porree und Möhren in Scheiben geschnitten, Sellerie gewürfelt)

1 Bund

Zwiebel, geviertelt

1

Knoblauch

1 Zehe

Petersilie

5 Zweige

Thymian

1 Zweig

Piment & Pfeffer

je 5 Körner

Salz

2 TL

Rotwein (für Fond)

1 Glas, ca. 150 ml

Zubereitung

Waschen Sie zu Beginn alle Knochen. Dann geben Sie sie in einen großen Topf, füllen mit Wasser auf und salzen den Inhalt. Nach zwei Stunden kochen die restlichen Zutaten hinzugeben und wenn nötig Wasser nachfüllen – es muss alles bedeckt sein – und eine weitere Stunde kochen lassen. Nun nur noch durch ein feines Sieb geben. Für Rinderfond rösten Sie die Knochen wie das Suppenhuhn rundum braun an, ohne dass etwas anbrennt. Anschließend mit dem Rotwein ablöschen, in den großen Topf geben und weiterkochen wie bei der Zubereitung der Brühe beschrieben.

Selbst gemachte Brühe oder Fond lagern

Wenn Sie Brühe und Fond auf Vorrat kochen wollen oder etwas übrig behalten, geben Sie sie sofort und noch heiß in saubere Einmachgläser, schrauben den Deckel fest und drehen das Glas für fünf Minuten auf den Kopf. So verschließt sich der Deckel luft– und wasserdicht und der Inhalt hält bei kühler und dunkler Lagerung ca. ein Jahr. Als Eiswürfel eingefroren lässt sich die Brühe schon in kleinen Portionen aufbewahren und ist schnell zum Auffüllen von Bratensaft zur Hand oder wenn Sie einfach etwas weniger benötigen.

Ihnen fehlen noch Einmachgläser?

Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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