Frucht-Drinks im Test!

Innocent: So schmecken die neuen Säfte und Smoothies!

Die warmen Jahreszeiten sind da – und mit ihnen die neuen Säfte und Smoothies von Innocent. Wir haben die fruchtigen Kreationen gekostet!

Datum:
Innocent Geschmackstest

Das sind die neuen Smoothies und Säfte von Innocent.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Die neuen Produkte von Innocent sind geschmacklich gut durchdacht – da dürfte es wenig Diskussionsbedarf geben, selbst bei kritischen Saft- und Smoothietrinkern. Auch wenn besonders die würzigen Smoothies nicht für jeden sind: hier hat Innocent gute Ideen nahezu makellos umgesetzt. Wie fast immer ist aber der hohe Apfelanteil der Säfte und Smoothies zu bemängeln, hier wünschen wir uns bei einem Premium-Produkt hochwertigere Zusammensetzungen. Dennoch: Besonders in der heißen Jahreszeit werden viele Menschen ihre Freude an den süßen Schleckereien haben.

Pro

  • Kreative Zusammenstellung
  • Angenehmes Mundgefühl
  • Keine Zusatzstoffe

Kontra

  • Hoher Apfelanteil
  • Plastikverpackungen

Innocent: Säfte und Smoothies

In der adityabirlape.info-Redaktion ist die Freude groß, als die neuen Saft- und Smoothiekreationen von Innocent eintreffen. Es ist ein heißer Frühlingstag, die Kollegen hängen etwas im Nachmittagstief und der Feierabend kann eigentlich nicht früh genug kommen. Der Geschmacks-Test der neuen Säfte (Roter Multi Mix und Wassermelonen-, Himbeer-, Apfel- und Limettensaft) und der würzigen Smoothies (Eins, zwei, Chai und One in a Vanillion) des britischen Getränkeunternehmens dürften die Laune und den Blutzuckerspiegel wieder etwas ankurbeln. Die Erwartungen an die neuen Geschmacksrichtungen sind verhältnismäßig groß. Ob die Produkte auch wirklich schmecken, wollen die Redakteure bei der Verkostung herausfinden. Los geht es mit einem – hoffentlich leckeren – Vanille-Smoothie.
Innocent

Die neuen Innocent-Drinks auf einen Blick.

Innocent One in a Vanillion: Spice-Smoothie im Geschmackstest

Innocent sagt, dass die Kombination aus Vanille und Himbeere auch als „Heiße Liebe” bekannt ist. Ob der Smoothie mit seiner echten Bourbon-Vanille und anderen Zutaten wie Rhababer an ein so intensives Gefühl herankommt? Das kann nur der Geschmackstest beweisen. Die Zutaten klingen vor dem ersten Schluck solide, wenn auch nicht überragend: Apfel als Hauptzutat und ein großer Bananenpüreeanteil überrascht nicht: Diese Früchte sind kostengünstig zu produzieren, sie wirken in Smoothies in diesen Mengen aber immer ein wenig uninspiriert.
Erik J. Schulze

„Die Vanille schmeckt überraschend intensiv. Ich hätte mir aber mehr vom Rhabarber erhofft.“

Erik J. Schulze,

Himbeeren (7 Prozent) und Rhabarber (4,4 Prozent) scheinen schon auf dem Papier etwas schwach auf der Brust. Und dieser Eindruck bestätigt sich auch auf der Zunge: Die überraschend starke Vanille (0,09 Prozent) macht dem Namen des Smoothies alle Ehre, die anderen Früchte kommen in einer sehr intensiven und bananenlastigen Süße nicht markant durch. Besonders der Rhababer lässt sich nur in der angenehmen Säure des Smoothies vermuten. Dennoch: Geschmacklich ist der würzige Innocent-Smoothie keine Enttäuschung.

Innocent Eins, zwei, Chai: So schmeckt der Chai-Smoothie

Ein Chai-Gewürz-Aufguss im Smoothie? Ob das klappt, wurde schon im Vorfeld heiß diskutiert. Schließlich ist der würzige Chai schnell ein dominanter Geschmack. Ob die geschmacksgebenden Früchte da mithalten können? Neben den Gewürzen und vier Acai-Beeren stecken Apfelsaft, Bananenpüree (29 Prozent), Birnenpüree (15 Prozent), Feigenpüree (5 Prozent) und etwas Zitronensaft in der 250 Milliliterflasche.
Sabine Stanek

„Der intensive Chai-Geschmack ist nicht jedermanns Sache. Für mich war er zu viel.“

Sabine Stanek,

Auch in der Praxis gehen die Meinungen auseinander. Redakteur Erik ist von der Komposition überzeugt: Für ihn liefert der aromatische Gewürzaufguss im Smoothie ein ungewohntes aber nicht unharmonisches Ergebnis, das sich im Mund langsam entfaltet und an Nächte des Orients erinnert. Die adityabirlape.info-Kolleginnen Sabine und Anja sehen das im Geschmackstest anders: Für sie treffen im Innocent Eins, zwei, Chai einfach zu viele Aromen aufeinander, die nicht zu einem gelungenen Gesamtwerk zusammenfinden wollen. Hier hilft nur: probieren!

Wassermelonen-, Himbeer-, Apfel- und Limettensaft: Sommer-Edition

Dieser Saft stieß im Vorfeld wahrscheinlich auf die größte Vorfreude. Kaum ein anderer Geschmack erinnert so sehr an den Sommer, wie der einer Wassermelone. Aber ob der Innocent-Direktsaft auch wirklich so sommerlich ist, wie der Hersteller verspricht? Auch hier gilt: Probieren geht über studieren. Aber schnell, denn dieser Saft ist limitiert: Innocent hat angekündigt, dass die Sommer-Edition tatsächlich nur in diesem Sommer im Handel ist – danach dürfte er wieder verschwinden. Wie sehr nach Melone und Sommer schmeckt er also? Ein Blick auf die Zutaten verrät auch hier: In der Flasche steckt eigentlich ein Apfelsaft (85 Prozent) mit nur kleineren Anteilen der anderen, namensgebenden Fruchtsäfte. Hier die Zutaten im Überblick:
  • Apfelsaft (85 Prozent)
  • Wassermelonensaft (10 Prozent)
  • Himbeerpüree (3,3 Prozent)
  • Johannesbeersaft aus 4 Beeren
  • Limettensaft (0,75)
Leider ist der Apfelsaft mit seinem überwiegendem Anteil der eindeutige Geschmacksgeber. Erst, wenn der Saft wirklich mit großer Beobachtung getrunken wird, entfalten sich die Aromen der anderen Früchte langsam. Die Melone kommt besonders im erfrischenden Abgang durch, die anderen Bestandteile tragen nur unterschwellig zum Gesamtgeschmack bei. Tatsächlich schmeckt dieser Saft sehr frisch, auch hier gehen die Meinungen aber auseinander. Der eine Teil der Redaktion lobt die Säure und die tatsächliche Sommerlichkeit. Die Gegenseite kommt nicht über den vielleicht zu intensiven Apfelgeschmack hinweg. An einem heißen Tag dürfte dieser Saft von Innocent aber für die meisten Saft-Fans eine fruchtige Erfrischung darstellen.

Innocent Roter Multi Mix: Die Neuerfindung des Beeren-Safts?

Ein Saft mit roten Beeren bleibt immer ein Saft mit roten Beeren, oder? Innocent will das Gegenteil beweisen und schickt eine Neuinterpretation dieser Art von Saft ins Rennen! Acht verschiedene Obstsorten und etwas Rote Bete für die Farbe sind im „Innocent Roter Multi Mix”-Saft. Innocent gibt an, dass schon 150 Milliliter Saft genügen, um eine der fünf empfohlenen Portionen Obst pro Tag zu sich zu nehmen. Mit dabei: Apfelsaft (65 Prozent), Weintraubensaft (15 Prozent), Birnensaft (5 Prozent), Himbeersaft (5 Prozent), Granatapfelsaft (4,8 Prozent) und geringere Mengen aus Brombeeren, schwarzen Johannesbeeren und Rote-Bete-Saft (jeweils unter 2 Prozent).
Anja Schmidt

„Mit diesem Saft machen Beeren-Fans wenig falsch. Er überzeugt mit einer aromatischen Mischung aus Beeren und Birne.“

Anja Schmidt,

Im Geschmackstest überrascht der Saft mit einer besonderen Harmonie der einzelnen Aromen. Der Mix besticht vor allem durch eine Zutat: die Birne. Anders als andere rote Fruchtsäfte gibt es hier eine sanfte Fruchtigkeit, der einer sonst vielleicht zu intensiven Beerensäure entgegenwirkt. Insgesamt ist es von den neuen Produkten das Getränk, das wohl am wenigsten aus der Masse an Fruchtsäften herausschmeckt. Dennoch: Fans von roten Beeren dürfen gern zugreifen.

Innocent: Säfte und Smoothies

Erik J. Schulze

von

Fast Food und gesunde Ernährung sind nicht miteinander vereinbar? Mit etwas Kreativität und den richtigen Gadgets können auch Freunde der schnellen Küche mit einem guten Gefühl im Bauch zuschlagen.